Gedanken

 

Denk doch nicht immer so viel nach!

Jetzt kann ich das. Und es ist sogar gut, dass ich es mache, ein Riesenvorteil fürs Schreiben. Besser geht's doch gar nicht.

 

 

Du machst dir aber auch einen Kopf. Da würde ich wahnsinnig werden!

Damit ich das nicht werde, lasse ich es raus. Ich schreibe.

 

 

Ist denn in den Geschichten etwas von dir drin?

Nein. Oder ein bisschen vielleicht. Na, ich sage es mal so: Gedanken, Erfahrungen, Beobachtungen, die auf jeden Fall. Und wie ihr ja wisst, denke ich sowieso sehr, sehr viel.

 

 

Die Figuren

Ich spiele sehr gern mit ihnen. Zeige am allerliebsten tiefgründige Charaktermerkmale. Da ich dabei so frei sein will, wie nur irgend möglich, denke ich mir die Personen aus und kann dann mit ihnen machen, was ich will.

 

 

Die Orte

Ich weiß, ich weiß. Es gibt auf der einen Seite die Forderung, authentische Plätze zu nehmen. Aber mal ehrlich, bin ich ein Stadtführer? Nö.

Und auch hier gilt wieder ganz klar: Die größtmögliche Freiheit beim Schreiben und Ausdenken habe ich nur, wenn ich es mit den Detailorten genauso mache, wie mit den Figuren. Ich denke mir was aus. Dann kann ich den Aspekt weglassen, ob ich damit jemandem auf die Füße treten oder vielleicht sogar schaden würde, womöglich für etwas werben, was ich gar nicht richtig kenne oder wonach mir einfach nicht der Sinn steht.

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© Gabriele Weise